Wie du dich einfach gesund ernährst – 3 garantiert alltagstaugliche Rezepte

Rosenkohl mit Pellkartoffeln und brauner Butter

Ich bin eine große Freundin einfachen und unkomplizierten Essens. Es hat den Vorteil, dass es schnell und mit wenigen Zutaten zubereitet ist, schließlich hat kaum jemand Zeit und Lust täglich mehrere Stunden nur mit Kochen und Einkaufen von Lebensmitteln zu verbringen.

Dies ist auch gar nicht nötig, denn auch so lassen sich sehr gesunde und schmackhafte Gerichte in Handumdrehen zubereiten.

Ich mache sogar immer wieder die Erfahrung, dass diese spontan zusammengewürfelten und schnell mal daher gekochten Gerichte am besten schmecken. 

Besonders wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und ich ordentlich Kohldampf habe, dann muss es bei mir schnell gehen. Dafür sind die Rezepte, die ich dir hier vorstelle ideal, denn sie sind in 15 bis maximal 30 Minuten fertig gekocht.

Doch bevor ich zu den Rezeptideen komme, möchte ich dich unbedingt noch auf ein paar wichtige Grundlagen aufmerksam machen.

Die 3 Gebote für eine bewusste Wahl der Lebensmittel
1. Bio-Produkte

Wenn du dich wirklich gesund ernähren möchtest, dann empfehle ich dir möglichst biologische Lebensmittel einzukaufen. Nicht nur, dass du dir und der Umwelt damit einen riesen Gefallen tust, in dem du deinen Körper nicht mehr mit giftigen Pestiziden, Medikamentenrückständen und sonstigen Schadstoffen belastet. Auch die Qualität, der Geschmack und der Vitalstoffgehalt der Lebensmittel sind in den meisten Fällen um einiges besser. Gerade wenn du mit wenigen Zutaten kochst, ist dies um so wichtiger.

2. Herkunft und Qualität tierischer Produkte
Tierische Produkte, wie Fleisch, Butter, Sahne, Käse oder Eier, sollten, nicht nur dem Tierwohl zu liebe, immer aus Biohaltung stammen oder aber vom Landwirt deines Vertrauens und von bester Qualität sein. 🙂

Abgesehen davon sollten sie nur in Maßen genossen werden.

3. Vollwertig – Basenüberschüssig
Achte möglichst darauf, dass du vollwertig und basenüberschüssig kochst. Das bedeutet u.a. Vollkorngetreide zu bevorzugen, auf zugesetzten, isolierten Zucker zu verzichten und viel basisches Gemüse zu verwenden.

Hier kommen nun drei einfache Rezeptideen, die leicht und unkompliziert gelingen.

Rosenkohl mit Pellkartoffeln und (brauner) Butter

Rosenkohl mit Pellkartoffeln und brauner Butter

Zeitaufwand ca. 30 Minuten

Eines meiner Lieblingszutaten sind Kartoffeln. Wenn es ganz einfach sein soll, dann koche ich sie mit samt Schale. So behalten sie auch mehr Geschmack und Inhaltsstoffe. Je nach Größe der Kartoffeln beträgt die Kochzeit 20 bis 30 Minuten.

Dazu passt Gemüse aller Art. Eine Möglichkeit ist der Rosenkohl. Aber auch Brokkoli oder Blumenkohl eigenen sich hervorragend.

Einfach den Strunk vom Kohl entfernen kleinschneiden und in möglichst wenig Wasser garen, damit die wertvollen Mineralien nicht mit dem Kochwasser weggeschüttet werden. Danach leicht salzen (naturbelassenes Stein- oder Meersalz mit zugesetzten jodhaltigen Algen) und etwas Muskatnuss drüber reiben.

Da ich Butter so liebe, verwende ich sie gerne mal anstelle von Sauce. Dazu erhitze ich etwas kalte Butter langsam in einem Topf. Wenn du sie leicht braun werden lässt, bekommt sie ein nussiges Aroma. Einfach köstlich. 🙂

Als extra „Vitalstoffkick“ gibst du noch frisch gehackte Petersilie darüber oder aber ein paar geröstete Kürbiskerne, Mandelblättchen, Pinienkerne…Was auch immer du vorrätig hast.

Einfach köstlich und ist auch noch basisch!

Omelett mit Spinat oder Kräutern

Omelett mit Kräutern

Zeitaufwand ca. 15-20 Minuten

4 bis 6 Bio-Eier aufschlagen und mit Salz und Kräutern verrühren. Dazu passen Schnittlauch, Spinat oder auch Petersilie. Wenn du magst, kannst du auch sehr klein geschnittene Pilze, Lauchzwiebeln oder Tomaten in dein Omelett mischen.

Die Masse in eine kleine beschichtete Pfanne mit Butter oder Olivenöl geben und bei geringer Hitze langsam stocken lassen. 

Sobald die eine Seite fest genug ist, kannst du versuchen die Masse zu wenden. Sollte das nicht gelingen, dann klappst du das ganze nur zur Hälfte ein und lässt es garen, bis es fest aber noch saftig aussieht. Sollte auch dies nichts werden, wird aus dem ganzen eher Rührei, was zwar nicht so schön aussieht, aber auch keine Katastrophe darstellt. 😉

Anmerkung: Noch schöner wäre es, wenn du beim Kauf deiner Bio-Eier darauf achtest, ob es Eier sind, die aus einem Zucht-Betrieb stammen, bei denen auch das kleine Bruder-Küken leben darf und nicht einfach “aussortiert” wird. Hier kannst du dich informieren: Bruder-Hahn-Initiative

Gemüse-Spaghetti mit Pilzen oder Räuchertofu

Gemüsespaghetti einfach alltagstauglich

Zeitaufwand ca. 15 bis 20 Minuten

Aus Zucchini oder Karotten Spiralen schneiden oder dünne Streifen hobeln.

Pilze oder Räuchertofu in Olivenöl und etwas Knoblauch anbraten. Dann ein wenig Tomatenmark und ein EL Mandel bzw. Cashewmus einrühren und mit ein wenig Wasser ablöschen.

Das ganze zu einer cremigen, dicken Sauce verrühren und mit Salz, Pfeffer und Thymian oder/und Oregano abschmecken.

Zum Schluss gibst du die Gemüsestreifen hinein, vermischt sie mit der Sauce und lässt es für ca. drei Minuten durchziehen, bis sie weich geworden sind und Flüssigkeit abgeben.

So, was meinst du? Ist das für dich auch alltagstauglich? Ich freue mich auf deine Kommentare. 🙂

Übrigens: Zum nachlesen und nachkochen, kannst du meine Rezepte auch ganz leicht ausdrucken oder abspeichern und dabei genau auswählen, welche Abschnitte du drucken möchtest. Klicke dafür einfach auf den unten stehenden Print-Friendly-Button.

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