Das Basenbad – Detox und Wellness für Zuhause

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Die kalte Jahreszeit eignet sich wunderbar für entspannende Bäder. Vor ungefähr drei Jahren, entdeckte ich das Basenbad für mich und möchte heute nicht mehr darauf verzichten. Welche positiven Effekte es auf die Gesundheit hat und wie man es richtig anwendet, erfährst du in diesem Beitrag.

Jeden Sonntag tauche ich für ungefähr eine Stunde ab und nehme mir Zeit für mich und meine Gesundheit. Im basischen Wasser meiner Badewanne, habe ich schon wunderbare Stunden verbracht. Hier träume ich vor mich hin, schmiede Pläne, entspanne, schaue auch mal ein Youtube-Video nebenbei…und das alles, während mein Körper sich von Säuren und Schlacken befreien kann. 

Was ist ein Basenbad?

In mein Badewasser gebe ich ein Basensalz. Es besteht aus Natriumhydrogencarbonat, Meersalz, Natriumcarbonat, natürlichen Mineralien und acht Edelsteinen. Durch die Zugabe des Salzes erhält das Wasser einen basischen pH-Wert. Dieser sollte bei über 8,5 liegen. (Was der pH-Wert für unsere Gesundheit bedeutet, habe ich in diesem Beitrag schon mal erklärt.)

Wir alle haben schon einmal ausgiebig in so einem basischen Wasser gebadet und zwar als Fötus im Mutterleib, denn auch das Fruchtwasser hat einen hohen pH-Wert von ca. 8 bis 8,5.

Warum sind Basenbäder so gesund?

Da unser Körper immer einen Ausgleich anstrebt, wird er im Bad dazu angeregt, überschüssige Säuren und damit Gifte und Schadstoffe, an das basische Wasser abzugeben, d.h. er scheidet diese Stoffe über Talg-und Schweißdrüsen aus. Die Haut ist immerhin unser größtes Ausscheidungsorgan. Daher sollte man sie auch unbedingt in ihrer Funktion unterstützen.

Bei mir bemerke ich bereits nach einer Stunde einen Entgiftungseffekt, besonders wenn ich zusätzlich noch Bürstenmassagen durchführe (siehe weiter unten). Ich spüre wie meine Durchblutung angeregt wird und ich nach dem Basenbad am Abend und später in der Nacht, häufig noch ins Schwitzen gerate. Das zeigt mir, da tut sich was. Außerdem werde ich nach den Baden immer richtig müde und kann wunderbar einschlafen.

Vor allem meiner Haut tut das Basenbad unheimlich gut. Ich neige zu trockener, juckender und unreiner Haut. Nach dem Basenbad, spüre ich ganz eindeutig eine natürliche Rückfettung der Haut. Sie fühlt sich babyweich an und ist spürbar beruhigt. Das schaffe ich mit keiner Creme.

Für wen sind Basenbäder geeignet?

Meiner Ansicht nach, sollte Jeder basenbaden. Unsere Gesundheit kann enorm davon profitieren, denn wir alle sind heutzutage meist mit Säuren belastet. Besonders Menschen mit Hautkrankheiten sollten regelmäßig basisch baden. Aber auch viele Leistungs-Sportler verwenden Basensalz. Bei u.a. folgenden Beschwerden können basische Bäder besonders wohltuend sein und entgegen wirken.:

  • Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzeme
  • Unreine, trockene oder gereizte Haut
  • Haarausfall
  • Cellulite
  • Menstruationsbeschwerden
  • Muskelkater
  • Muskelschmerzen und Verspannungen

Was ist sonst noch zu beachten?

Das Badewasser sollte nicht zu heiß sein. Ideal wäre 36 bis 37 Grad, also Körpertemperatur. Höher sollte es nicht liegen. Das könnte die Säureausscheidung behindern.

Man gibt drei Verschlusskappen des Basensalzes in das eingelaufene Badewasser und verteilt es gut darin, so dass sich das Salz auflöst.

Die Badezeit sollte mindestens eine Stunde betragen. Da die Säureausleitung erst nach ca. 45 Minuten so richtig beginnt. Nach oben hin gibt es kaum ein zeitliches Limit. Umso länger, desto stärker die Entgiftung. Das schreibt auch die liebe Steffi auf ihrem Blog. Sie hat schon mal sagenhafte 8 Stunden gebadet. Noch dazu in einer Jurte am Lagerfeuer. Wo und wie das von statten ging, kannst du hier auf ihrer Seite nachlesen.

Die Entsäuerung während des Bades kann noch zusätzlich mit Bürstenmassagen in Ausscheidungsrichtung unterstützt werden. Das heißt, man verwendet eine Körperbürste mit Naturborsten und streicht damit über die Haut, jeweils in Richtung Lymphdrüsen. Eine Anleitung dazu findest du zum Beispiel hier. Für das Gesicht sollte man natürlich eine kleine, weiche Gesichtsbürste oder einen Schwamm verwenden.

Wenn du keine Badewanne hast, dann kannst du auch Fußbäder durchführen. Besonders an den Füßen haben wir jede Menge Schweißdrüsen, daher kann auch hiermit eine starker Ausscheidungseffekt erzielt werden.

Ebenso kann man die Ausscheidung von Säuren, mit basischen Wickeln oder Strümpfen, z.B. über Nacht getragen, wunderbar unterstützen.

Nicht nur basische Bäder lassen sich mit dem Basensalz durchführen. Ich verwende es mittlerweile auch als Peeling beim Duschen und ab und zu zum Zähneputzen, für Mund-und Nasenspülungen oder auch als Deo (neutralisiert wunderbar).

Wenn du deinen Körper zusätzlich von Säuren befreien und in deren Ausleitung unterstützen möchtest, solltest du auf jeden Fall auf eine basische Ernährung achten und viel Wasser und basische Kräutertees trinken. Auch tägliche Bewegung ist wichtig und fördert die Säureausscheidung.

Und wenn ich dich jetzt noch nicht überzeugen konnte, dann schafft es bestimmt das schöne Video am Ende des Beitrags. 🙂 Viel Freude beim Baden!

Hattest du schon mal ein Basenbaderlebniss? Oder ist das alles noch Neuland für dich? Mich würden deine Erfahrungen und Meinungen interessieren. Solltest du noch Fragen haben, helfe ich dir gerne weiter.

Probier’s mal gesund!

Photo: www.p-jentschura.com

5 Replies to “Das Basenbad – Detox und Wellness für Zuhause”

  1. Hallo Bianka,

    als ausgesprochener Basenbad-Freak hast du einmal mehr mit diesem Thema mein Erfahrungswissen bereichend aufgestockt :-).
    Ich bade zwischen 1 1/2 und 2 Stunden bei Anwendung der Bürstenmassage, die sehr wirkungsfördernd ist. Die von dir angeratene Mindesbadezeit von einer Stunde, empfehle ich mutig zu überschreiten. Je länger desto schöner wird die „Neugeburt“. Nach dem Bad lasse ich das Badewasser ohne Benutzung eines Handtuchs auf der Haut trocknen und trage keine Körpercreme auf. So wird und bleibt die Haut porentief rein, sanft und vor allem in ihrem Hautgefühli frei von allen Ballststoffen.

    Bei der Länge meiner Badedauer gebe ich gerne die letzten 15 Minuten ein Heilkräuterbad ins Badewasser hinzu. Das gibt es im Reformhaus. Je nach Krauteressenz kann man damit noch zusätzlich Gelenke, Atemwege, nochmal verstärkend die Haut, Erkältungen oder gestresste Nerven kurieren. Damit wird das Bad mit einem sinnlichen DuftWohlfühlGesundheitsKick abgeschlossen.
    Wie stehst du zu solchen weiteren Zusätzen ins Basenbad?

    Dir und allen, die dein Beitrag inspiriert hat, wünsche ich riesigen Badespaß:-)
    Liebe Grüße
    Karsten

    1. Hallo Karaten,
      danke, dass du deine Badeerfahrung hier teilst 🙂 und gut, dass du das Eincremen erwähnst. Nach dem baden sollte man wirklich keine Körpercreme auftragen. Die Haut soll ja weiterhin atmen und entsäuern können.
      Die Heilkräuterbäder die du erwähnst können sehr wohltuend sein. Manchmal gebe ich sie auch gegen Ende der Badezeit noch mit hinein. Das kommt ganz darauf an, wie lange ich bade. Ist die Badedauer eher kurz, dann lasse ich sie lieber weg, um das Wasser schön basisch zu halten.
      Ganz liebe Grüße,
      Bianka

  2. Danke Bianka,
    Ich denke, die genannten Zusätze säuern nicht das Wasser. Aber um sicher zu sein, gebe ich sie tatsächlich auch nur bei Badezeiten über 1 1/4 Stunden bei.
    Liebe Grüße
    Karsten

  3. UHallo liebe Bianka, meine Mutter ist Krepskrank und macht diesen bad sehr gerne. Nur zum Teil kann ich sie verwöhnen, weil ich nicht weiß welche mineralien und edelsteine ich nehmen sol? Ich mache es mit Natrium, Meersalz, Rosmarin und Rosmarinöl. Bin noch am anfang und sehr unerfahren. Würde mich über weitere Tipps freuen.

    LG Meral

    1. Hallo Meral,
      wenn du Natron und Meersalz verwendest, wäre das schon mal sehr basisch, damit machst du sicher nichts falsch. Die Edelsteine sind oft in fertigen Basensalz-Mischungen enthalten. In wie weit sie eine Wirkung haben, kann ich nicht so genau sagen. Auf der sicheren Seite, was den pH-Wert angeht, bist du, wenn du drei EL eines Basensalzes verwendest. Ich nehme z.B. „Meine Base“ von P. jentschura. Rosmarin als Zusatz ist sicher nicht verkehrt, wenn es gut tut. Es hat dann eine anregende Wirkung und duftet sehr schön.
      Es freut mich, dass deine Mutter sich mit dem Bad wohlfühlt. Für weitere Fragen, kannst du mir auch gerne eine Mail schreiben.
      Alles Gute,
      Bianka

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