Aus meinem Ernährungstagebuch und warum jeder mal eins führen sollte

Ernährungstagebuch
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Hast du schon mal ein Ernährungstagebuch geführt? Ist dir bewusst, was du den Tag über alles isst und trinkst? Manche Menschen sind davon überzeugt, dass sie sich gesund ernähren, wundern sich aber, dass sie nicht abnehmen oder an ernährungsbedingten Krankheiten leiden. Daher ist es für jeden ratsam, sich einmal aufzuschreiben, was man wirklich alles zu sich genommen hat.

Bei meiner Tätigkeit als Verkäuferin im Reformhaus, begegnen mir immer wieder Menschen, die auf der Suche nach schnellen Lösungen sind, um entweder abzunehmen, Verdauungsprobleme in den Griff zu bekommen oder andere Leiden loszuwerden.

Wenn ich meinen Kunden dann sage, dass sie auch auf ihre Ernährung achten sollten, dann bekomme ich meistens die selbe Antwort: „Ich ernähre mich schon gesund und esse viel Obst und Gemüse….“. Sie sind oft regelrecht überzeugt davon, schon alles richtig zu machen.

Oftmals kommt bei genauerem nachfragen aber heraus, dass sie z.B. sehr viel Kaffee oder Softdrinks trinken, viele Süßigkeiten essen oder andere ungesunde Essgewohnheiten ihre Gesundheit beeinträchtigen. Den Leuten ist das aber gar nicht bewusst. Daher kann ich nur Jedem empfehlen, mal für ein paar Tage ein Ernährungstagebuch zu führen.

Besonders wenn man herausfinden möchte, ob man an Lebensmittelunverträglichkeiten leidet oder in bestimmten Situationen immer wieder zu ungesunden Nahrungsmitteln greift (z.B. aus Frust), kann so ein Ernährungstagebuch sehr aufschlussreich sein.

Aber auch wenn du schon dabei bist, deine Ernährung gesünder zu gestalten oder es nicht schaffst abzunehmen, kann es hilfreich sein, dir mal vor Augen zu führen, was du die letzten Tage über gegessen hast. So findest du leicht heraus ob dir bestimmte Nährstoffe fehlen, ob du unbewusst zu viele leere Kalorien zu dir nimmst oder wie abwechslungsreich deine Ernährung ist.

Als kleines Beispiel möchte ich dir noch verraten, wie mein Speiseplan an einem Tag so ungefähr aussieht.

Einblicke in mein Ernährungstagebuch 

Um es mal gleich vorweg zu nehmen, kann man sagen, dass ich bei meiner Ernährung darauf achte möglichst vollwertig, pflanzlich und basisch zu essen. Dabei ist mir auch ein hoher Rohkostanteil wichtig. Dass ich auch versuche weitestgehend auf Milchprodukte und Fleisch zu verzichten, habe ich ja hier und in diesem Beitrag schon mal erklärt. Auch zuckerhaltige Nahrungsmittel versuche ich, so gut es geht, zu meiden. Allerdings schaffe ich es auch nicht immer, mich daran zu halten. Besonders was Schokolade angeht, gerate ich häufig in Versuchung. 

Mein Start in den Tag

Mein Frühstück ist mir wichtig. Vor allem wenn ich einen Arbeitstag außer Haus vor mir habe, möchte ich gestärkt in den Tag starten. Wenn ich zu Hause bleibe, reicht mir auch oft ein grüner Smoothie, jedoch hält er mich nicht so lange satt.

Mein Standardfrühstück sieht so aus: Drei Esslöffel Haferflocken übergieße ich entweder mit etwas heißem Wasser oder lasse sie im Topf zu einem Haferbrei aufkochen. Dazu gebe ich ein bis zwei Esslöffel geschrotete Leinsaat, um mich mit Omega- 3 Fettsäuren und Ballaststoffen zu versorgen. Das Ganze mische ich dann mit je einem Esslöffel Mandelmus und Dattelmus (in Wasser eingeweichte Datteln, püriert). Außerdem gebe ich noch ca. ein bis zwei Teelöffel eines Superfoodpulvers dazu, z.B. Aronia oder Kurkuma. Zu guter letzt schnippele ich mir noch ein paar Früchte hinein. Je nach Saison variiere ich, aber meistens gebe ich einen geriebenen Apfel dazu. In letzter Zeit waren oft Weintrauben mit dabei.

Um wach zu werden hilft mir immer eine große Tasse grüner Gunpowder Tee. Ich mag den kräftigen Geschmack. Für mich ist er ein guter Kaffeeersatz. Manchmal trinke ich auch einen basischen Tee und Sonntags erlaube ich mir auch mal Kaffee.

Mein Mittagessen

So oft es geht, versuche ich Mittags einen großen gemischten Salat zu essen. Da gebe ich dann verschiedene Blattsalate hinein, Tomaten, Frühlingszwiebeln, geriebene Karotte, Pastinake, Oliven, Pilze… . Dazu esse ich entweder einen Gemüsebratling, Tofu, etwas Quinoa, Hirse oder Kartoffeln. Das ganze peppe ich mit frischen Kräutern auf. Als Dressing verwende ich meistens Olivenöl mit Balsamicoessig oder Zitronensaft und gebe gerne Knoblauch und Mandelmus hinzu. So wird es richtig schön cremig.

Manchmal habe ich aber auch einfach keine Lust auf Salat. Besonders jetzt, wo es wieder kälter draußen ist, brauche ich eher etwas Warmes und Deftiges zu essen. Heute gab es bei mir nur einen kleinen Salat vorweg und ich habe mir einen große Menge Gemüseeintopf gekocht. Da kamen u.a. Weißkohl, Kartoffeln, Karotten, Sellerie und Paprika hinein. So einfach kann gesunde Ernährung sein! Was ich an Eintopf so liebe ist, dass er satt macht und ich davon immer so viel koche, dass er für meherere Tage reicht. So habe ich dann automatisch für ein paar Tage vorgekocht, oder friere den Rest für ein anderes Mal einfach ein.

Nachdem Mittagessen gönne ich mir gerne einen Espresso. Der tut mir irgendwie gut und ist einfach zur Gewohnheit geworden (jedenfalls wenn ich zu Hause bin).

Abendruhe

Am Abend oder als Pausenmahlzeit bei der Arbeit, gibt es bei mir häufig (Dinkel)Vollkornbrot mit Gemüseaufstrichen, Avocado oder Zwiebelschmalz. Außerdem achte ich darauf, noch etwas Rohkost dazu zu essen, wie Tomaten, Gurken oder Paprika. Ab und zu esse ich auch ein Stück Käse oder Eier. Sehr bekömmlich zum Abendessen sind pürierte (basische) Gemüsesuppen. Die würde ich gerne häufiger zubereiten, habe aber Abends oft keine Lust mehr lange in der Küche zu stehen. Hier sollte ich mir vielleicht auch angewöhnen, etwas mehr Suppe vorzubereiten, um sie dann einzufrieren und bei Bedarf einfach aufzuwärmen.

Nachdem Abendessen gibt es bei mir immer Kräutertee. Ich bin richtig süchtig danach geworden und es tut mir so gut. Die Kräuter (je nach Sorte) und die Wärme des Tees wirken unheimlich beruhigend, helfen mir mich zu entspannen und gut einzuschlafen.

Und sonst so?

Über den Tag verteilt, trinke ich viel stilles Wasser (ca. 1,5 l). Wenn ich zu Hause bleibe, bereite ich mir morgens oft eine große Kanne mit basischem Kräutertee zu. Er tut mir einfach gut und unterstützt meinen Körper dabei Säuren auszuleiten und somit meine Säure-Basen-Balance auszugleichen.

Für den kleinen Hunger Zwischendurch, greife ich entweder auf Apfel, Banane oder Nüsse zurück oder esse einen Riegel aus Trockenfrüchten.

Da ich hier nichts verheimlichen oder beschönigen will, verrate ich dir noch etwas. Manchmal esse ich ein oder zwei Kekse zum Espresso und am Abend fahre ich total auf dunkle Schokolade ab, natürlich keine ganze Tafel 😉 Ich achte besonders darauf, dass es eine mit hohem Kakaoanteil ist, die wenig Zucker und keine Milch enthält.

An Sonntagen genehmige ich mir auch mal ein Croissant oder Toastbrot mit Marmelade zum Frühstück und dazu ein bis zwei Tassen Kaffee. Es ist für mich in Ordnung, mir solche Ausnahmen zu erlauben. Außerdem esse ich dazu entweder einen Obstsalat oder trinke einen grünen Smoothie, damit ich trotzdem an die wichtigen Vitalstoffe gelange.

So ungefähr sieht also meine Ernährung an einem durchschnittlichen Tag aus. Und bei dir? 

Hast du schon mal ein Ernährungstagebuch geführt?

Hast du deine Ernährung voll im Griff oder fällt es dir schwer dich gesund zu ernähren? 

Vielleicht hilft dir ja auch ein Ernährungsplan dabei. Für ein paar Anregungen und gesunde Rezeptideen, melde dich einfach für meinen Newsletter an.

Probier’s mal gesund!

Bianka

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